26. Stuttgarter Kabarettfestival
13. bis 22. April 2018

 

 

 

 

Shahak Shapira

 

 

Uli Keuler

Shahak Shapira

Christian Ehring

Carrington - Brown

Martin Frank

 

Fr. 13. April 2018, 20 Uhr, Theaterhaus T1

 

Was passiert, wenn ein satirisches Sexsymbol, eine schwäbische Kabarettlegende, ein bayerisches Landei, ein mehrsprachiges Musik-Comedy-Duo und der Mann, der Erdogan ärgerte, zusammentreffen? Richtig, das Stuttgarter Kabarettfestival wird eröffnet. Zusammengebracht haben diese komische Mischung Theaterhaus, Rosenau, Laboratorium, Merlin und Renitenztheater als Erzeugergemeinschaft Stuttgarter Kabarett. Freuen Sie sich auf:

 

Uli Keuler

Der Hintergrund, vor dem seine Figuren agieren, ist der Alltag. Und die Helden sind jedem vertraut: detailverliebte Fahrkartenkäufer, unbesiegbare Technikjünger, überforderte Hausmänner und wissbegierige Gesprächsnachbarn.

Doch gelingt es Keuler, die alltägliche Szenerie in ein ziemlich schräges Licht zu tauchen und so dem Gewohnten überraschende Perspektiven abzugewinnen. Keulers Markenzeichen ist ein Sprachwitz, der teils derb-komisch, teils zielgenau entlarvend und teils verspielt daherkommt. Das Personal auf der Bühne ist unverkennbar im Schwäbischen angesiedelt, doch könnte sich das Geschehen auch in anderen Teilen der Republik abspielen.

 

Shahak Shapira

Deutschland. Das Mekka des Humors. Auf der ganzen Welt sind die Deutschen für ihren großartigen Sinn für Humor bekannt. Kein Wunder, denn Humor ist in Deutschland Volkssport. Ironie und Sarkasmus sind die neuen Schäferhunde des Deutschen. Gelacht wird ständig. Comedy-Größen wie Bernd Höcke oder Pietro Lombardi dominieren die Szene wie Putin das Weiße Haus. Ausgerechnet in diesem Epizentrum der Spaßigkeit stellt sich ein Mann dem kritischen Expertenpublikum namens Deutschland. Shahak Shapira – Satiriker, „Künstler“, Sex-Symbol und trotzdem irgendwie auch Jude. Mit 14 Jahren verließ er seine Heimat, um das zu tun, was jeder Israeli mit etwas Hirn niemals tun würde: nach Sachsen-Anhalt ziehen. Dort lernte Shahak die Kultur und Sprache der Einheimischen, später lernte er auch Deutsch.

 

Christian Ehring

Er ist der Mann, der Erdogan ärgerte. Ein Beitrag in Christian Ehrings Satiresendung "extra3" brachte im März 2016 den türkischen Präsidenten so auf die Palme, dass er den deutschen Botschafter einbestellte. Außerdem gehört Ehring zum Team der "heute-show" und ist Eingeweihten bestens bekannt als langjähriges Ensemblemitglied des Düsseldorfer Kom(m)ödchens.

Noch viel mehr von sich zeigt Christian Ehring, wenn man ihm einen ganzen Abend lang die Bühne überlässt. Sein Solo "Keine weiteren Fragen" ist ein hochaktueller und sehr persönlicher Kommentar zur Lage der Nation, hintergründig, schwarzhumorig und perfide politisch.

 

Carrington-Brown

ist ein mehrsprachiges, preisgekröntes Musik- und Comedy-Duo, das 2007 in Großbritannien gegründet wurde. Rebecca Carrington und Colin Brown, die mittlerweile in Berlin zu Hause sind, verbinden unterschiedliche Musik-Stile von Klassik über Jazz bis Pop mit Comedy durch ihren unschlagbaren schrägen britischen Humor und ein herausragendes musikalisches und schauspielerisches Talent. Ergänzt wird das Duo durch Joe, Rebeccas Cello aus dem 18. Jahrhundert: Eine brillante, hoch musikalische „Ménage-à-trois“!

 

Martin Frank

Wenn ein Landei in der hektischen Großstadt ankommt, sind Integrationsprobleme vorprogrammiert. Vor allem, wenn man wie Martin von seiner Großmutter nach alten Bauernregeln erzogen wurde. Städtische Gepflogenheiten wie das Prahlen der unausgeglichenen Work-Life-Balance kann er als Landei nur schwer verstehen. Auf dem Bauernhof wird nicht gejammert, da wird einfach stillschweigend gemacht, was gemacht werden muss. Aber was macht Martin hier eigentlich? Nun ja, er besucht die Schauspielschule mit Schwerpunkt Operngesang. Doch auch in die Künstlerszene integriert er sich nur schwer. Jutebeutel und Skinny Jeans gab es auf dem Bauernhof nicht. Seine Opernarien hat Martin bis jetzt nur im heimischen Kuhstall gesungen und den Kühen hat es gefallen. Zumindest stieg die Milchleistung an. Goldener Stuttgarter Besen 2017

 

Eintritt: VVK Kat I 28,70 €, Kat II 25,40 € / AK Kat I 30 €, Kat II 27 € inkl. Gebühren

5 Euro Ermäßigung für Schüler / Studenten an der AK.

 

Die Eintrittskarte gilt als VVS-Fahrschein.

 

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Willy Nachdenklich

Willy Nachdenklich

 

Sa. 14. April, 20 Uhr, Merlin

 

Nachdenkliche Sprüche mit Bilder

 

Willy Nachdenklich ist der Macher der Facebook-Seite „Nachdenkliche Sprüche mit Bilder“. Mit seiner „Vong-Sprache“ hat er nachhaltig die deutsche Internetsprache beeinflusst und geprägt.

 

„Alle dachten, ich bin ein bisschen deppert, weil ich nicht richtig schreiben kann.“ Dabei steckt hinter „Nachdenkliche Sprüche mit Bilder“ für viele ein Genie. Im Herbst 2017 hat er sein erstes Buch veröffentlicht: „1 gutes Buch vong Humor her“ und wird damit seine in der Kunstsprache kreierten unglaublich witzigen Geschichten auf die Bühnen bringen.

 

Eintritt: VVK 15 € / AK 18 €

 

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Matthias Deutschmann

Matthias Deutschmann

 

Sa. 14. April, 20 Uhr, Renitenz

 

Wie sagen wir’s dem Volk?

 

Stuttgartpremiere

 

Deutschmann steckt alle Tiefschläge der Politik ein, um dann präzise zurückzuschlagen. Schnell und hochaktuell. „Deutschland steht an einer gefährlichen Kreuzung. Von links kommt nichts, aber von rechts!“ Demokratie ist, wenn alle richtig wählen dürfen. Was aber, wenn die Falschen wählen? Demokratie ist ja nicht nur die Herrschaft des Volkes, sondern auch die Beherrschung des Volkes. Im besten Falle also Selbstbeherrschung. „Wie immer hochintelligentes Polit-Theater: bitterböse und auch gerne mal hart am Rande der Erträglichkeit, vorgetragen stets mit süffisant-sonorer Stimme und messerscharf gesetzten Pausen.“ (Nürnberger Zeitung). „Der Freiburger macht auch nach drei Jahrzehnten ein Edelkabarett, hinter dem nicht nur ein kluger, sondern brillanter Kopf steckt.“ (AZ München)

 

Eintritt: VVK und AK 20,50 €, ermäßigt 16,50 € incl. Gebühren

 

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Moritz Neumeier

Moritz Neumeier

 

Sa. 14. April, 20 Uhr, Rosenau

 

Hurra

 

Moritz Neumeier hat einen recht harten Humor – zugegeben. Aber das passiert eben, wenn man über das Leben spricht. Über die eigene Ehe, Kinder, das ständige Scheitern an den eigenen Ansprüchen. Es geht ihm um Wahrhaftigkeit und die Frage, wie wir eigentlich zusammenleben. Das Politische ist dabei immer nur einen Gedankensprung entfernt.

 

Es macht Spaß, ihm zuzusehen, wie er zu weit geht. Sein Auftrag: die Demokratisierung des Humors. Jeder hat es verdient, verarscht zu werden, ohne Rücksicht.

 

Neumeier macht sich genussvoll ans Werk und lotet die Schmerzgrenzen aus.

Es ist ehrlich. Und lustig. Meistens. Und manchmal tut es weh.

Wie das Leben eben.

 

Eintritt: VVK 15 €, ermäßigt 12 € zzgl. Gebühren / AK 19,50 €, ermäßigt 16,50 € incl. Gebühren

 

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Füenf & Komische Freunde

Füenf & Komische Freunde

 

Sa. 14. April, 20 Uhr, Theaterhaus T1

 

mit Nektarios Vlachopoulos und Starbugs Comedy

 

Ein komischer Freund ist das Schönste, was es gibt auf der Welt. Das wissen auch die Füenf – und handeln: zwei Mal im Jahr laden sie ihr Publikum zu einem Kaffeekränzchen der besonderen Art ins Theaterhaus. Für die 18. Gala haben die Füenf vier außerordentlich lustige Gäste eingeladen:

 

Nektarios Vlachopoulos, Slampoet und Humorist und ehemaliger Deutschlehrer mit griechischem Integrationshintergrund. In seinem ersten Soloprogramm „Niemand weiß, wie man mich schreibt“ mischt er das Beste aus acht Jahren Bühnenerfahrung mit vergnüglichen Alltagsgeschichten und peinlichen Improvisationen.

 

Starbugs Comedy sind die Überflieger der Schweizer Show-Szene und die weltweit erfolgreichste Schweizer Comedy-Show. Ihr neues Programm „Crash Boom Bang“ ist erfrischend, verrückt und ungeheuer lustig!

 

Was kann der Zuschauer erwarten? Verteilt über den Abend, zeigen die komischen Freunde Ausschnitte aus ihren aktuellen Shows.

 

Eintritt: VVK 26,40 €, ermäßigt 22 € incl. Gebühren

 

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Jess Jochimsen

Jess Jochimsen

 

 

Sa. 14. April, 20.15 Uhr, Theaterhaus T4

 

Heute wegen gestern geschlossen – Kabarett. Songs. Dias

 

Jess Jochimsen will nachdenken. An seiner Stammkneipe hängt außen ein Schild: „Heute wegen Gestern geschlossen.“ Das bringt es auf den Punkt. Weil gestern einfach alles zu viel war ... machen wir heute zu: den Laden, die Grenzen, England, Amerika – „Sorry, we’re closed.“ Aber zusperren und hoffen, dass alles wieder so wird wie früher, ist kein Plan. Und langweilig ist es obendrein.

 

Also macht sich der Freiburger Autor, Kabarettist, Fotograf und Musiker auf den Weg, um herauszufinden, welcher Schlüssel zu welcher Tür passen könnte. Zurückgelehnt und entschleunigt dreht Jess Jochimsen den notorischen Rechthabern den Ton ab und beweist, was Satire alles sein darf: anrührend, klug, bilderreich, musikalisch und nicht zuletzt sehr lustig.

 

Eintritt: VVK 21 €, ermäßigt 18,80 € incl. Gebühren

 

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Mustermann und die Motzlöffel

Mustermann und die Motzlöffel

 

Sa. 14. April, 20.30 Uhr, Laboratorium

 

Rumgekommen – das Beste von der Stuttgart-Tour

 

Was ist uns Stuttgart? Das fragten sich die drei Männer von Mustermann und die Motzlöffel. Im August 2017 machten sie sich deshalb auf den Weg und spielten an acht verschiedenen Orten dieser Stadt – u.a. Klärwerk, Hafen, Travertinpark und Landwirtschaftmuseum – an acht ausverkauften Abenden acht unterschiedliche Programme.

Aus all dem haben die Motzlöffel nun ein abendfüllendes Programm gestaltet. Dabei stehen die Themen dieser Stadt im Vordergrund, aber auch das Weltgeschehen gerät in den satirischen Blick. Es helfen mit: mehrere Marionetten und Handpuppen.

Mustermann und die Motzlöffel bezeichnen sich selbst als die älteste Nachwuchs-Kabarettgruppe des deutschen Südwestens. Martin Ehmann, Ulrich Gohl und Ulrich Heinz haben zusammen über 100 Jahre Kabaretterfahrung auf dem Buckel – und haben es trotzdem geschafft, ein sehr geheimer Geheimtipp zu bleiben.

 

Eintritt: VVK 8 €, ermäßigt 6 € zzgl. Gebühren / AK 8 €, ermäßigt 6 €

 

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Pigor singt. Benedikt Eichhorn muss begleiten.

Pigor singt. Benedikt Eichhorn muss begleiten.

 

So. 15. April, 19 Uhr, Renitenztheater

 

Volumen 9

 

Stuttgartpremiere

 

Deutscher Kleinkunstpreis. Deutscher Chansonpreis. Österreichischer Kabarettpreis. Bayerischer Kabarettpreis. Salzburger Stier. Pigor und Eichhorn sind ausgezeichnet. Oft und verdient. Wegen dieser speziellen Mischung aus Provokation und Lust am Neuen, aus ungewöhnlicher Virtuosität in Texten und Musik, aus präziser Beobachtung und gnadenloser Kommentierung des Zeitgeistes. Und wegen des SalonHipHop. Den sie erfanden und immer weiterentwickeln.

 

Pigor singt. Benedikt Eichhorn muss begleiten: Volumen 9. Das neue Programm der beiden Kleinkunst-Grandseigneurs beinhaltet neben glänzenden Neuigkeiten die schönsten Perlen aus der „Chansons des Monats“-Reihe, die sie regelmäßig auf SWR2 und Deutschlandfunk präsentieren.

 

Eintritt: VVK und AK 20,50 €, ermäßigt 16,50 € incl. Gebühren

 

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Philipp Scharrenberg

Philipp Scharrenberg

 

So. 15. April, 19 Uhr, Rosenau

 

Germanistik ist heilbar

 

Stuttgartpremiere

 

Ich weiß. Hier sollte ein Text stehen mit Phrasen wie „strapaziert die Lachmuskeln“ und „lässt kein Auge trocken“. Ein Text, der von mir in der dritten Person spricht und philosofrisch die Folgeschäden eines nerdigen Germanisten aufarbeitet. Der in einer derart verdichteten Zusammenfassung gipfelt, dass man allein deshalb hingehen muss, weil man sich nicht vorstellen kann, wie er das Buch vor dem Aussterben bewahrt und mit Hörspielen die wahre Natur der Welt ergründet und alles in einem Programm, hach nee. Ein Text, der alle Register zieht, um Euch die Fragezeichen der Neugier ins Gehirn zu stanzen. Aber darauf fallt Ihr bestimmt nicht rein.

 

Eintritt: VVK 15 €, ermäßigt 12 € zzgl. Gebühren / AK 19,50 €, ermäßigt 16,50 € incl. Gebühren

 

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Lars Reichow

Lars Reichow

 

 

So. 15. April, 19.30 Uhr, Theaterhaus T2

 

Lust

 

Die Lust geht auf Tournee. Die Begeisterung fährt mit und hilft beim Aufbauen. Das Risiko hat zugesagt. Die Hoffnung verkauft die Tickets. Die Lüge kommt auch. Die Vernunft hat reserviert. Die Wahrheit kümmert sich um die Technik. Die Liebe hat noch zu tun, will aber im zweiten Teil mit dem Wahnsinn dazu stoßen. Schönheit und Anmut sitzen in der ersten Reihe. Und die Reue hilft beim Aufräumen.

 

Es wird Zeit für ein paar vergnügte Einsichten. Einfach mal den Bauch auf den Kopf setzen und sich total postfaktisch amüsieren. „Lust“ ist wild und dramatisch, komisch, natürlich auch lustig –– ein Sturm der Gefühle und nur echt mit dem Flügel der Leidenschaft.

 

Veranstalter: Rosenau Kultur e.V.


 

Eintritt: VVK 28,70 €, ermäßigt 24,30 € incl. Gebühren / AK 29,30 €, ermäßigt 25,30 € incl. Gebühren

  

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Micha Marx

Micha Marx

 

 

So. 15. April, 20 Uhr, Merlin

 

Vom Leben gezeichnet

 

Micha Marx ist ein Meister des Lichtbildvortrags. Am liebsten zeigt der charmante Ausnahmeschwabe und preisgekrönte Illustrator dem Publikum selbstgemachte Zeichnungen per Beamer-Projektion. In seinem Bühnenprogramm „Vom Leben gezeichnet“ präsentiert er ein „Best Of“ seiner in drei Jahrzehnten gesammelten Traumata. Von der Kindheit in der schwäbischen Provinz bis zur postpubertären Midlife-Crisis mit Anfang 30 – seine Bildergeschichten erzählen von biowaffenbewehrten Säuglingen und amourösen Anwandlungen auf dem Pausenhof ebenso wie von Hamsterfamilien in Sozialwohnungen aus Legosteinen. Mit seinen originellen Zeichnungen und seiner einzigartigen Bühnenpräsenz schafft Micha Marx eine sexuell aufgeladene Atmosphäre, wie man sie sonst nur aus einem unklimatisierten Fiat Polo kennt.

 

Eintritt: VVK 8 € zzgl. Gebühren / AK 12 €

 

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Maxi Gstettenbauer

Maxi Gstettenbauer

 

Di. 17. April, 20.15 Uhr, Theaterhaus T2

 

Lieber Maxi als normal

 

Stuttgartpremiere

 

Normal kann jeder, doch Maxi kann nur einer! Nach „Nerdisch By Nature“ und „Maxipedia“ wächst der kellergebräunte Comedy-Nerd in „Lieber Maxi als normal!" immer weiter zum scharfen Beobachter des Alltags heran.

 

Normal war nie ein Fall für Maxi. Keine klassische Ausbildung, kein Studium, nicht mal Abitur! Was für jeden anderen Beruf eine Katastrophe wäre ist für die Comedy genau richtig! Von der Schule direkt nach Köln in die Comedy-Welt!

 

Seit acht Jahren tummelt sich der bekennende Sonnenvermeider auf den Bühnen dieses Landes und redet über die Dinge, die ihn am meisten beschäftigen und teilt seine Verwunderung mit dem Publikum.

 

Über 3 Millionen Klicks auf YouTube, zahlreiche TV-Auftritte, die Auszeichnung mit dem Jury-Preis des großen Kleinkunstfestivals 2016 und last but not least der Güldene August der HumorZone 2015 sprechen für sich.

 

Veranstalter: Konzertdirektion IMK


 

Eintritt: VVK 28,70 € incl. Gebühren

 

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Werner Brix

Werner Brix

 

Mi. 18. April, 20 Uhr, Renitenztheater

 

Zuckerl – Best of Brix

 

Stuttgartpremiere

 

Bevor er wieder einmal ein neues Gericht in seine Speisekarte aufnimmt, gönnt Brix sich und seinen Fans ein Menü aus den Lieblingsgerichten der letzten 20 Jahre. Und die Auswahl ist entsprechend groß: leicht Verdauliches und doch reichlich Verziertes, wie die Commedia aus dem Karton oder Pinke-Panke, der freche Charmeur, müssen genauso auf die Liste der Gänge, wie hintergründig Zubereitetes mit scharfem Abgang à la Weltpolitik. Verspielte Zwischengerichte, wie die Elegie Hotel Incontinental oder der Bolero aus der Loopstation machen dabei den kulinarischen Abend zu einem außergewöhnlich erfreulichen Erlebnis. Oh ja! Das Wasser läuft uns schon im Mund zusammen…

 

Eintritt: VVK und AK 20,50 €, ermäßigt 16,50 € incl. Gebühren

 

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Lisa Catena

Lisa Catena

 

Do. 19. April, 20 Uhr, Renitenztheater

 

Grenzwertig

 

Lisa Catena, Preisträgerin des Stuttgarter Besen 2017, ist der Grenzzaun im Kabarett: unter Strom, aber offen für jeden, der eintreten will. Sie zeigt, dass sich jenseits von Gut und Böse Grauzonen eröffnen. Die zu erkunden, mag an die Schmerzgrenze gehen, ist aber alleweil spannender als die ausgelatschten Pfade der Moral. Und ja, an diesem Grenzzaun wird geschossen. Zwar mit Pointen, dafür aus vollen Rohren. Denn in Zeiten, wo Rockstars golfspielende Veganer mit eigener Turnschuhlinie sind, ist das Kabarett das neue Rock’n’Roll: respektlos, aktuell und mitten in die Fresse. In ihrem ersten Kabarettsolo beleuchtet Lisa Catena nun die politische Lage in Deutschland aus ihrer ganz eigenen Schweizer Sicht. Freuen Sie sich auf einen lustvollen Biss in die Wade der aktuellen Politik!

 

Eintritt: VVK und AK 17,50 €, ermäßigt 13,50 € incl. Gebühren

 

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BlöZinger

BlöZinger

 

Do. 19. April, 20 Uhr, Rosenau

 

bis morgen

 

Stuttgartpremiere

 

„Die ersten vierzig Jahre unseres Lebens liefern den Text, die folgenden dreißig den Kommentar dazu.“ (Schopenhauer)

 

Seien wir doch ehrlich: Wer von uns hat noch nicht darüber nachgedacht, wie es wohl sein wird oder wie es sich anfühlt, wenn wir alt werden, welche Träume, Sehnsüchte, Ängste, aber auch Freuden damit verbunden sind.

 

In ihrem neuen Programm gehen BlöZinger mit vertraut blitzschnellen, präzisen Rollenwechseln und aberwitzigen Wendungen genau diesen Fragen auf den Grund. Denn „etwas Wahnsinnigeres und Schrägeres – und zugleich die Fantasie Anregenderes – gibt es derzeit kaum im heimischen Kabarett-Genre.“ (Kurier)

 

Eintritt: VVK 16 €, ermäßigt 13 € zzgl. Gebühren / AK 20,50 €, ermäßigt 17,50 € incl. Gebühren

 

 

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Alfons

Alfons

 

Do. 19. April, 20.15 Uhr, Theaterhaus T2

 

Das Geheimnis meiner Schönheit

 

In Das Geheimnis meiner Schönheit widmet sich Alfons philosophisch den tiefschürfenden Fragen des Lebens. Mit Akribie ergründet er das Verhältnis von Mensch, Natur und den Fahrkartenautomaten der Deutschen Bahn. Vor allem aber erzählt er die Geschichte des kleinen Alfons, der von seiner Mutter für zwei ganze Monate auf einen Bauernhof verbannt wird. Zum Glück findet er dort Augustin. Beim allabendlichen Sternegucken sprechen der alte Bauer und der Neunjährige über die kleinen und großen Fragen des Universums. Und über Nietzsche. „Ich kannte diesen Nietzsche nicht, aber ich habe mir schon gedacht, das wird irgendein Bauer aus dem Nachbardorf sein.“

 

„Augustin hat immer gesagt: „Werde, wer du bist, dann bist du automatisch schön.“ Und es ist doch toll, dass ich meinem Publikum so eine Botschaft mit nach Hause geben kann! Also, für Sie als Tipp: Werde, wer Du bist, und Du bist schön! Und für alle Anderen gibt es die Produkte von Chanel.“

 

Eintritt: VVK 23,20 €, ermäßigt 19,90 € incl. Gebühren

 

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Ludwig W. Müller

Ludwig W. Müller

 

Do. 19. April, 20.15 Uhr, Theaterhaus T4

 

Absolute Weltklapse – Eine Einweisung

 

Stuttgartpremiere

 

Angesichts von Ludwig W. Müllers permanenten Sprachverdrehungen und Wortkaskaden, seinen überraschenden Gedankensprüngen und seinem fast manischen Pointen-Output wird sich schon mancher Zuschauer gefragt haben, ob das Phänomen Müller auch einen medizinischen Namen hat.

 

Aber etwas genauer betrachtet: haben wir nicht alle irgendwie einen an der Klatsche? Ist der Wahnsinn nicht ohnehin der Normalzustand der Welt?

 

Die Fallbeispiele des täglichen Irrsinns bezieht Ludwig W. Müller problemlos aus  typischen Stressgebieten wie Ehe, Schule oder der Bühne der Weltpolitik und natürlich seiner Hausgemeinschaft in Wien-Ottakring. 

 

Ludwig W. Müller geht mit gutem Beispiel voran und tritt schließlich selbst zum ADHS-Test an. Und sieht dem Ergebnis gelassen entgegen. Bei dem, was uns täglich an Nachrichten um die Ohren fliegt, ist doch ein solides Aufmerksamkeitsdefizit ein Überlebensprinzip.

Diagnose: Absolut(e) Weltklapse.

 

Eintritt: VVK 19,80 €, ermäßigt 16,50 € incl. Gebühren

 

 

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Michael Frowin

Alfons

 

 

Fr. 20. April, 20 Uhr, Renitenztheater

 

Der Kanzlerchauffeur…bremst für Deutschland

 

Stuttgartpremiere

 

Auch in seinem dritten Soloprogramm als Angela Merkels Fahrer hat Frowin den Steuerknüppel in der Hand. Keiner ist näher dran an der Kanzlerin, niemand verfügt über mehr Insiderwissen. Und das plaudert Frowin gerne aus! Längst „gehört er zum Besten, was Kabarett im Moment zu bieten hat.“ (AZ Mainz). Er ist bekannt aus dem MDR-TV-Kabarett „Kanzleramt Pforte D“ und der SWR „Spätschicht“ und verblüfft durch grandiose Vielseitigkeit: „Genial gespielte Figuren“ (Schwetzinger Zeitung). Nur wenige Kabarettisten können so singen wie er, er bietet die perfekte Mischung aus beißender Satire und krachender Komik. „Politisches Kabarett wie es sein soll“, schreibt die AZ Mainz, und die Südwest-Presse: „Frowin ist ein Fünf-Sterne-Vergnügen“.

 

Eintritt: VVK und AK 20,50 €, ermäßigt 16,50 € incl. Gebühren

 

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Anna Mateur & The Beuys

Anna Mateur & The Beuys

 

Fr. 20. April, 20 Uhr, Rosenau

 

Protokoll einer Disko

 

„Kunst ist alles ist Kunst ist alles ist Kunst ist alles ist Musik."

 

In ihrem neuen Programm macht Anna Mateur nichts anderes als sonst, nur anders.

Also Lieder. Und Cover. Und Chaos. Sprich: Kunst. Hier nun eine Kurzübersicht über das zu Erwartende: Umgeben von virtuosen Musen fegt die Antidiva erneut über die Bühne.

Sie tanzt. Sie schreit. Sie spontant. Sie macht Musik. Viel Musik. Und Pausen. Denn Pausen sind auch Musik.

Geben Sie sich Ihren Gefühlen hin. Selbst wenn Sie diese nicht verstehen. Schmelzen Sie. Wie Plastik. Wenn alle mitmachen, ist das sogar sozial. Wenn keiner mitmacht, stirbt ein Cis.

Alles ist Kunst. Alles ist Musik. Sogar Sie. Und Anna. Und so.

 

Eintritt: VVK 16 €, ermäßigt 13 € zzgl. Gebühren / AK 20,50 €, ermäßigt 17,50 € incl. Gebühren

 

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Faltsch Wagoni

Faltsch Wagoni

 

 

Fr. 20. April, 20.15 Uhr, Theaterhaus T4

 

Auf in den Kampf, Amore!

 

Stuttgartpremiere

 

Silvana Prosperi packt den Stier bei den Hörnern, Thomas Prosperi schwingt das Zepter der Poesie. Gemeinsam bieten sie der Dummokratie Stirn und Paroli. In ihrem neuen Programm zeigen sich Faltsch Wagoni von ihrer kämpferischen Seite - engagiert, politisch, verrückt, phantasievoll. Sie spielen die postpunkige Polit-Polka und das Chanson d’Amour im Herzrhythmus der Toleranz. Die Liebe gewinnt, die Politik beugt sich der Empathie und muss sich neu erfinden. Klingt nach Zukunftsmusik - ist es auch. Aber auf der Bühne von Faltsch Wagoni wird es zur Gewissheit.

 

Faltsch Wagoni verbinden auf unvergleichliche Art Wortwitz mit Musik und Fantasie. Ihre Sprach-Lust-Show ist hochkomisch und erregt sowohl Denkfreuden als auch

Emotionen, kitzelt den Intellekt und das Zwerchfell und besticht durch den berauschenden Glanz der geschliffenen Formulierung.

 

Eintritt: VVK 19,80 €, ermäßigt 16,50 € incl. Gebühren

 

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get shorties

get shorties

 

Sa. 21. April, 20 Uhr, Merlin

 

Lesebühne goes Kabarett

 

Die außergewöhnliche kabarettistisch-literarische Lesebühnenshow gibt es nur hier so in Stuttgart. Die selbsternannten attraktivsten Kurzgeschichtenautoren Stuttgarts lesen und performen ihre Texte. Es darf gelacht, geschmunzelt, nachgedacht und peinlich berührt werden. Abwechslungsreich und hoch unterhaltsam, dazu ein wenig live-Musik. Ein Subkulturevent mit Flirtfaktor 100. Hinkommen und live miterleben!

 

Eintritt: VVK 6 € zzgl. Gebühren / AK 8 €

 

 

 

 

 

 

Andreas Rebers

Andreas Rebers

 

 

Sa. 21. April, 20 Uhr, Renitenztheater

 

Amen

 

Stuttgartpremiere

 

Rebers ist ein streitbarer Geist, der sich mit erhellender Schwarzmalerei und heiligem Zorn gegen religiöse Dogmen, Doofheit und politische Manipulation zur Wehr setzt. Denn an den Peripherien westlicher Demokratien brennt längst die Welt, und über das Establishment ist die Wirklichkeit hereingebrochen. Stellt sich nur die Frage: wer ist Schuld? In einer Zeit, in der wir vor Lügenpresse, Hass und Angst gar nicht mehr ein und aus wissen. Einige befürchten sogar schon ein viertes Reich. Aber davor stehen Reverend Rebers und sein ultimativer Gottesdienst samt tanzbarer Kapitalismus-Kritik. Und wenn man im Kabarett der radikalen Mitte auch immer etwas wiedererkennt, wird uns das meiste überraschen. „Bei Rebers lacht man gut”, sagte neulich ein Zuschauer. AMEN!

 

Eintritt: VVK und AK 23,50 €, ermäßigt 19,50 € incl. Gebühren

 

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Simon & Jan

Simon & Jan

 

 

Sa. 21. April, 20 Uhr, Rosenau

 

Halleluja!

 

„Die neuen Shooting-Stars der Kabarett-Szene“ (WNZ) werden mit Preisen geradezu überschüttet, werden gefeiert als „runderneuerte Liedermacher“, spielen Gitarre „wie junge Götter“ (Kölner Stadtanzeiger) und  werden gelobt für ihren „engelsgleichen Harmoniegesang“ (NWZ) – „klare Sache: für die beiden kann es nur nach oben gehen“ (Neue Presse). Doch der Teufel sitzt am Teleprompter. Halleluja! Was für ein Kontrast! Schließ deine Augen. Fühl dich ein. Fühl dich wohl. Und wenn du meinst, zu wissen, was als nächstes geschieht: leck mich am Lied! Was für ein Himmelfahrtskommando! Und irgendwie doch Halleluja – was für ein Programm!

 

Eintritt: VVK 15 €, ermäßigt 12 € zzgl. Gebühren / AK 19,50 €, ermäßigt 16,50 € incl. Gebühren

 

 

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Stefan Waghubinger

Stefan Waghubinger

 

 

Sa. 21. April, 20.15 Uhr, Theaterhaus T2

 

Jetzt hätten die guten Tage kommen können

 

In seinem dritten Soloprogramm hat es Waghubinger ganz nach oben geschafft. Auf dem Dachboden der Garage seiner Eltern sucht er eine leere Schachtel und findet den, der er mal war, den, der er mal werden wollte und den, der er ist.

 

Es wird also eng zwischen zerbrechlichen Wünschen und zerbrochenen Blumentöpfen, zumal da noch die Führer der großen Weltreligionen und ein Eichhörnchen auftauchen.

 

90 Minuten glänzende Unterhaltung trotz verstaubter Oberflächen. Aber Vorsicht, zwischen den morschen Brettern geht es in die Tiefe.

 

Veranstalter: Rosenau Kultur e.V.


 

Eintritt: VVK 25,40 €, ermäßigt 19,90 € incl. Gebühren / AK 26,30 €, ermäßigt 21,30 € incl. Gebühren

 

 

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sterzinger

sterzinger

 

 

Sa. 21. April, 20.30 Uhr, Laboratorium

 

fuer mittwoch schlage ich den schwertfisch vor

 

Deutschlandpremiere

 

stefan sterzinger spielt akkordeon plaudert und singt

von der liebe und anderen kuriositaeten liebeslieder fuer die freundinnen der eleganz beim tanz den großen schwarzen vogel den hl. ernst die oma aus kleinschoenmein dunkelrosa und einen walter ihrer wahl

 

feingefuehl und gute laune werden geboten collagen kurzgeschichten neues und unerhoertes

 

schones leben fuer alle ist moeglich (marlene streeruwitz) und kommunikation ist immer ein experiment

 

Der Wiener Stefan Sterzinger betrat in den 80ern mit den legendären Franz Franz & The Melody Boys die Bühne und arbeitet seitdem als Solo- Film- und Theatermusiker (von Schlager- und Operettenrevuen im Wiener Volkstheater über die Wiener Festwochen bis zu „Indien“ von Josef Hader).

 

Eintritt: VVK 13 €, ermäßigt 11 € zzgl. Gebühren / AK 13 €, ermäßigt 11 €

 

 

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Andreas Rebers

Andreas Rebers

 

 

So. 22. April, 19 Uhr, Renitenztheater

 

Amen

 

Rebers ist ein streitbarer Geist, der sich mit erhellender Schwarzmalerei und heiligem Zorn gegen religiöse Dogmen, Doofheit und politische Manipulation zur Wehr setzt. Denn an den Peripherien westlicher Demokratien brennt längst die Welt, und über das Establishment ist die Wirklichkeit hereingebrochen. Stellt sich nur die Frage: wer ist Schuld? In einer Zeit, in der wir vor Lügenpresse, Hass und Angst gar nicht mehr ein und aus wissen. Einige befürchten sogar schon ein viertes Reich. Aber davor stehen Reverend Rebers und sein ultimativer Gottesdienst samt tanzbarer Kapitalismus-Kritik. Und wenn man im Kabarett der radikalen Mitte auch immer etwas wiedererkennt, wird uns das meiste überraschen. „Bei Rebers lacht man gut”, sagte neulich ein Zuschauer. AMEN!

 

Eintritt: VVK und AK 23,50 €, ermäßigt 19,50 € incl. Gebühren

 

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Christoph Sonntag

Christoph Sonntag

 

So. 22. April, 19 Uhr, Theaterhaus T1

 

Bloß kein Trend verpennt

 

Das SWR-Fernsehen zeigt den Vorzeigekabarettisten Baden-Württembergs regelmäßig von seiner besten, satirischen Seite, und in Deutschlands beliebtestem Radiosender – SWR3 – wird „Bloß kein Trend verpennt!“ rauf und runter gespielt.

 

Und das gibt es jetzt auch zu sehen: Christoph Sonntag gibt in seiner Liveshow den „Trend-Jägermeister“! Jeden Tag wird ein neuer Trend durch Dorf und Stadt gejagt. Dieser muss dabei nicht besser sein, sondern nur „trendy“. Quasi ein: „must have!“ Damit wir alle “in” bleiben, rennt Sonntag für uns jedem Trend hinterher und checkt ihn ab, auf Zeitgeist, Hip - und Coolness. Das ist entlarvend, meist peinlich für den Trend und immer zum Totlachen. Denn am Schluss hat Sonntag den vermeintlichen Megatrend so witzverwurstelt, dass er sich stets als ganz kleines "must have‘le“ entlarvt.

 

Bunt, schnell, sympathisch, sauglatt, frech, originell und einzigartig.

Kurz: Sonntag ganz neu, also wie immer: der Alte!

 

Eintritt: VVK 32,50 € incl. Gebühren

 

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Django Asül

Django Asül

 

 

So. 22. April, 19.30 Uhr, Theaterhaus T2

 

Letzte Patrone

 

Stuttgart-Premiere

 

Man soll aufhören, wenn es am schönsten ist. Und jetzt ist es richtig schön. Doch das Schöne ist: Eigentlich ist es schöner denn je. Also macht Django Asül weiter. Denn endlich kehrt Ruhe ein. Die Zeit der Ungewissheiten ist vorbei. Die Fakten liegen auf dem Tisch. Die Bundesregierung hat die Implosion Deutschlands auf der Agenda. Und auch der Allerletzte hat kapiert: Europa gibt es nicht.

 

Django Asül zieht daraus den richtigen Schluss: Raus aus dem Makrokosmos. Rein in den Mikrokosmos. Wo andere in die Midlife-Crisis schlittern, verirrt sich Django Asül zurück ins wahre Leben. Doch die Realität verzeiht nichts. Da muss jeder Schuss sitzen. Und irgendwann hat man nur noch eine Patrone. Die letzte Patrone. Im Visier: Das Wesentliche. Doch wer oder was muss in Deckung gehen? Und so bleibt zu befürchten: Es wird ein furioses Finale statt eines geordneten Rückzugs.

 

Eintritt: VVK 23,20 € incl. Gebühren

 

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Leo & Gutsch

Leo & Gutsch

  

So. 22. April, 20 Uhr, Merlin

 

Es ist nur eine Phase, Hase

 

Pubertät ist schlimm. Klar. Aber nicht so schlimm wie: Alterspubertät! Das Alterspubertier ist ein angegrautes, bequemes, oft kurzsichtiges Wesen, das die Ruhe liebt, das Wandern, das Wort „früher“ und das bestuhlte Pop-Konzert. Männliche Alterspubertiere zwängen ihren rundlichen Ü45-Körper in Neoprenanzüge und beginnen einen Kitesurf-Lehrgang. Andere laufen Marathon. Große Herden männlicher Alterspubertiere ziehen schnaufend durch deutsche Innenstädte. Das weibliche Alterspubertier flüchtet sich gern in die Spiritualität und will sich noch einmal „neu entdecken“ und „wieder mehr spüren“. Oder Marmelade einkochen. Klingt scheußlich? Ist es auch. Aber eben auch sehr, sehr lustig... Ein kleiner Trost? Alterspubertiere sind die größte Bevölkerungsgruppe in Deutschland. Du bist nicht allein!

 

Eintritt: VVK 16 € zzgl. Gebühren / AK 21 €

 

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Simon & Jan

Simon & Jan

 

So. 22. April, 19 Uhr, Rosenau

 

Halleluja!

 

„Die neuen Shooting-Stars der Kabarett-Szene“ (WNZ) werden mit Preisen geradezu überschüttet, werden gefeiert als „runderneuerte Liedermacher“, spielen Gitarre „wie junge Götter“ (Kölner Stadtanzeiger) und  werden gelobt für ihren „engelsgleichen Harmoniegesang“ (NWZ) – „klare Sache: für die beiden kann es nur nach oben gehen“ (Neue Presse). Doch der Teufel sitzt am Teleprompter. Halleluja! Was für ein Kontrast! Schließ deine Augen. Fühl dich ein. Fühl dich wohl. Und wenn du meinst, zu wissen, was als nächstes geschieht: leck mich am Lied! Was für ein Himmelfahrtskommando! Und irgendwie doch Halleluja – was für ein Programm!

 

Eintritt: VVK 15 €, ermäßigt 12 € zzgl. Gebühren / AK 19,50 €, ermäßigt 16,50 € incl. Gebühren

 

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