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The Back Seat Jivers

Do. 11.06.2026 - 20:30 Uhr Ray Charles and Beyond

Es gibt auch für Ticketinhaber*innen keinen Sitzplatzanspruch. Das Lab hat ca. drei Viertel Sitz- und ein Viertel Stehplätze. Wer Wert auf einen Sitzplatz legt, sollte möglichst früh, am besten schon zu Beginn des Einlasses da sein.
Platzreservierungen können wir aus organisatorischen und personellen Gründen leider nicht anbieten.

Groove, Soul und eine ordentliche Portion Bläserpower: The Backseat Jivers aus Stuttgart stehen für mitreißenden Sound, der direkt in die Beine geht. Die Band vereint herausragende Musiker, die ihre Leidenschaft für klassischen Rhythm & Blues und Soul authentisch und energiegeladen auf die Bühne bringen.

Im Mittelpunkt ihres Programms steht die Musik der Soul-Legende Ray Charles. Mit viel Gefühl für das Original und eine eigene Handschrift interpretieren The Backseat Jivers sowohl seine zeitlosen Klassiker als auch Musik seiner Vorbilder neu. Treibende Rhythmen, warme Hammond-Sounds und prägnante Bläsersätze lassen eine Musik entstehen, die das Publikum vom ersten Ton an packt.

Die frühe musikalische Phase von Ray Charles in den späten 1940er- und frühen 1950er-Jahren war entscheidend für die Entwicklung des modernen Soul. Bevor er zum weltbekannten „Genius of Soul“ wurde, orientierte sich Charles zunächst stark an Vorbildern wie Nat King Cole und Charles Brown. Seine ersten Aufnahmen, die ab 1949 entstanden, klingen nach Westcoast-Blues – elegant, laid-back und zurückhaltend.

Mit der Zeit suchte Charles jedoch nach einem eigenen Ausdruck. Diese Suche führte zu einer bahnbrechenden Mischung aus Gospel, Rhythm & Blues und Blues, die später seinen unverwechselbaren Stil prägen sollte. Seine frühen Platten für das Label Atlantic Records markieren dabei einen Wendepunkt: Songs wie „Mess Around“ (1953), „I Got a Woman“ (1954/55) und „This Little Girl of Mine“ verbanden die emotionale Intensität der Kirchenmusik mit der Energie des R&B – etwas, das es in dieser Form vorher kaum gegeben hatte.

Mit seinen kraftvollen Vocals, synkopierten Pianolicks und einer Band, die von pulsenden Bläsern und treibenden Rhythmen getragen wurde, brannte Charles einen neuen Musikstil in die amerikanische Musikgeschichte. Die Entstehung des Soul wird bis heute eng mit dieser frühen Experimentierphase verbunden. Was als Suche nach einer eigenen Stimme begann, entwickelte sich zu einem der einflussreichsten Klangbilder des 20. Jahrhunderts.

Michael Mayes – Gesang
Joe Nesbitt-Larkin – Gitarre, Gesang
Alexander Kirn – Trompete
Magnus Mehl – Saxophon
Christoph Heckeler – Tasten
Yaron Stavi – Bass
Ferenc Mehl – Schlagzeug

 


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Eintrittspreise:

23,00 €

20,00 €

3,00 €

Online-Karten werden zum Normalpreis berechnet.
Die Ermäßigung wird an der Abendkasse ausgezahlt.


Einlass: 19:30 Uhr