Americana/SingerSongwriter

Do 03.10.2019 20.30 Uhr The Dustbowl Revival

15. Festival „For The Sake Of The Song“

 

Einlass: 19:30 Uhr

Eintrittspreise:

18,00 €


15,00 €


3,00 €


Online-Karten werden zum Normalpreis berechnet.
Die Ermäßigung wird an der Abendkasse ausgezahlt.
Bitte gültigen Ausweis mitbringen.


 

 

Als Zach Lupertin vor zehn Jahren nach Los Angeles zog, hatte er dabei vor allem eine Karriere als Drehbuchautor im Hinterkopf, aber da er in Bands spielt, seit er 14 ist, gab er auch eine Kleinanzeige auf, um gleichgesinnte Musiker für ein Hobby-Projekt zu finden. Lupertin gab dabei nicht weniger als 16 Instrumente an, die er für das Ensemble suchte, das ihm vorschwebte. Das Projekt sollte eine Brücke zwischen den großen amerikanischen Traditionen der „brass and string bands“, also der bläserdominierten Musik einerseits, der Zupf- und Streichmusik andererseits schlagen und Genres von Folk und Bluegrass über Dixieland Jazz bis hin zu New Orleans Swing und ein wenig Gospel in eine neue, moderne Roots-Musik-Variante verschmelzen. Es sollte eigentlich nur eine Nebentätigkeit sein.

Heute tourt seine Band, Dustbowl Revival, an über 200 Tagen im Jahr, tritt dabei außer in ihrer Heimat auch in Kanada, ganz Europa und sogar in China auf und hat vier Alben veröffentlicht. Eine zufällige Begegnung bei einer Hochzeit führte dazu, dass der bekannte amerikanische Schauspieler und Entertainer Dick Van Dyke im Video zu ihrer Single „Never had to go“ mitspielt, welches in Folge über vier Millionen Klicks auf youtube sammelte. „Wenn Leute nur aufgrund dieses Videos, welches etwas glattpolierter ist als für uns sonst typisch, zu unseren Shows kommen, sind sie überrascht, wenn wir unsere ganze Bandbreite von Soul, Funk und R&B auspacken“, so Lupertin.

„Wir haben in den letzten Jahren verstärkt daran gearbeitet, unseren eigenen Sound zu finden und zu prägen, statt eine Hommage an bestimmte Stile oder eine bestimmte Ära zu liefern. Und wir wollten schon immer die Grenzen der Instrumentierung ausloten und erweitern.“ So kommt es, dass die Posaune bei Folksongs die Basslinie spielt, und die Mandoline manchmal fast so etwas wie die Keyboard-Sounds in einem Hip-Hop-Song nachspielt. Der Geiger Connor Vance macht sich seine Vorliebe für Jimi Hendrix zunutze, um sein Instrument durch ein Wah-Wah und andere Effektpedale zu spielen. „Um ehrlich zu sein, ich habe keine Ahnung, wie er das macht“, so Lupertin, „er kann es wie eine Orgel, ein Cello, eine Viola und eine Violine gleichzeitig klingen lassen, erschafft dadurch ein Mini-Orchester hinter uns. Ich weiß nur, es klingt ziemlich krass.“

Ziemlich krass finden wir es, diese außergewöhnlich besetzte Band mit ihrem grandiosen Roots-Panoptikum auf der kleinen Lab-Bühne begrüßen zu dürfen. Wir sind schon sehr gespannt und freuen uns auf das sich ankündende musikalische Feuerwerk.

 

Z. Lupetin – Gitarre, Gesang
Liz Beebe – Gesang, Ukulele
Daniel Mark – Mandoline
Connor Vance – Geige
Matt Rubin – Trompete
Ulf Bjorlin – Posaune
James Klopffleisch – Bass
Joshlyn Heffernan – Schlagzeug