Konzert

Do 22.09.2022 20.30 Uhr Warsaw Village Band

VVK hat noch nicht begonnen

 

Einlass: 19:30 Uhr


 

 

Die Warsaw Village Band, bestehend aus sieben Musikern und Musikerinnen ist mittlerweile ein Symbol für junge, intelligente Musik aus Osteuropa geworden, die Tradition mit Moderne verbindet, die ein Rockpublikum ebenso begeistert wie Traditionalisten. Ihren Stil bezeichnen sie selbst als "Trans-minimal-roots".

Auf weltweite Konzerttourneen in den USA, Canada, Australien, Neuseeland, Russland und Europa haben sie ihren "trans-minimal-roots" Sound mit großem Erfolg dargeboten. So bezeichnete beispielsweise die New York Times ihre Musik als den "Sound of globalization". Die Warsaw Village Band verzeichnet internationale Auszeichnungen wie den "BBC Award" sowie den dreifachen polnische Grammy, den "Frederik-Award".

Sie beschäftigte sich auf ihren Alben mit modernen Interpretationen von traditionellen polnischen Liedern. Dennoch bleiben die folkloristischen Wurzeln der Musik der Warsaw Village Band hörbar, und wie immer findet, gemäß dem widersprüchlichen Bandnamen, ein Dialog statt im Spannungsfeld zwischen Tradition und Moderne, Stadt und Land, zwischen Folklore und innovativer, teils elektronischer Weltmusik und Avantgarde. Es gelingt ihnen, die althergebrachte musikalische Tradition in die Gegenwart zu übersetzen und mit einer neuen, modernen Ästhetik zu verbinden.

Trotz oder gerade wegen Covid19 veröffentlicht die Band ihr neuestes Album "Waterduction" im November 2020 in Polen und im Frühjahr 2021 in Europa.

Waterduction — Es hat uns verführt. Das Wasser des Flusses, des Brunnens, des Regens, des Taus, des Nebels und der Tränen. Wir sind alle dem Wasser gleich. Noch einmal erkundet die Band Masowien. Diesmal haben sie das Land hinter sich gelassen und sich von der Strömung des Flusses mitreißen lassen, die sie neue Kulturen erkunden lässt. So lassen sie sich nun nicht nur von der Weichsel selbst inspirieren, sondern auch von Urzecze, einer ethnographischen Mikroregion in der Nähe von Warschau, die sich zwischen beiden Weichselufern erstreckt.

Magda Sobzak – Dulcimer (Hackbrett), Gesang
Sylvia Swiatkowska – Violine, Viola, Suka, Gesang
Ewa Walecka – Violine, Drehleier, Gesang
Pawel Mazurczak – Kontrabass
Maciej Szajkowski – Rahmentrommel, Percussion
Piotr Glinski – große Trommel, Percussion
Milosz Gawrylkiewicz - Trompete, Flügelhorn